Und schon wieder beginnt ein neues Jahr. Echt heftig, wie schnell doch die Zeit vergeht. 2019 war ein sehr aufregendes Jahr. Ich habe mein Abitur geschrieben, war viel auf Reisen und habe mein freiwilliges soziales Jahr begonnen. Nicht nur diese großen Dinge haben sich verändert. Auch ich habe mich verändert. Ich fühle mich erwachsener, aber auf eine gute Art. Durch das Reisen habe ich viele neue Orte gesehen, mich in Städte und Kulturen verliebt. Den Menschen, denen ich begegnet bin, prägen mich genauso. Zum Beispiel auf dem Elbenwald Festival im Sommer habe ich neue Freunde gefunden, mit denen ich auch dieses Jahr wieder dort sein werde. Da habe ich auch das erste Mal gecampt (hat mega viel Spaß gemacht). Im Ausland wie auch in meiner Heimatstadt Freiburg habe ich neue Bekanntschaften gemacht. Alte, schon bekannte Freunde wurden zu besten Freunden und manche Schwärmerei zu einer heißen Nacht.

Oh ja! Meine Lieben, ich habe meine sexuelle Seite an mir 2019 gefunden und viel ausprobiert. Mit Jungs, mit Mädchen, in verschiedenen Stellungen, an verschiedenen Orten. Ich mag ja etwas pervers sein (mein Freund nennt mich Porno sukkubus, wie die eine Figur in ‚Testament of sister new devil‘, um mich zu ärgern), aber auch das gehört zu mir und ganz ehrlich: ich liebe das an mir. Ausprobieren, neues Erleben, bekanntes vertiefen. Nur so habe ich herausgefunden, dass ich bisexuell bin. Apropos Freund. Meine erste Beziehung hab ich auch seit 2019. Ach, und ich find’s toll! Verliebt sein ist toll! Love you ma darleen!

Neue Erfahrungen habe ich viel gesammelt. Der Umbruch von Schule zur Eigenständigkeit ist riesig. Das hat mir Angst gemacht und tut es manchmal immer noch. Was kommt als nächstes? Bin ich mir sicher mit dem, was ich vor habe? Wie funktioniert das alles überhaupt? Meine Familie unterstützt mich da auch sehr und ich bin sehr dankbar, dass ich meine Mutter und meine zwei Schwestern habe. Hab euch lieb!

Gerade im Bereich Familie merke ich auch, wie sich etwas verändert. Ich bin eigenständiger, unabhäniger und entscheide mehr selbst. Ich entferne mich von ihnen und gleichzeitig sind wir uns so nahe, wie noch nie. Das verwirrt mich etwas. Ausziehen oder nicht? Wann, wie, wo, wohin, mit wem? Keine Ahnung! Aber da lasse ich das Leben einfach mal auf mich zu kommen. Mal sehen was passiert.

Auch mein FSJ bin ich so angegangen. Und es ist eine Leidenschaft von mir geworden, nicht einfach nur ein Job. Erste Hilfe Kurse zugeben, Schulsanitäter auszubilden oder auf Seminare fahren. Das alles macht mir unglaublich viel Spaß. Auch richtig Auto fahren, habe ich hier gelernt. Ohne mein FSJ wäre ich mir nicht so sicher. Ich muss viel fahren und hab daher viel Praxisfahrten. Man glaubt gar nicht was man alles noch zu lernen hat, nach der Fahrschule. Klar, gibt es Momente in denen mir alles etwas zu viel wird, da ich noch nie so viel Verantwortung getragen habe, aber genau dafür ist ein FSJ da. Das man einen Einblick in die Arbeitswelt erhält und schon mal viel erleben kann. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Das war mein persönlicher Jahresrückblick. sehr verändert hat sich mein Leben und ich mich. Das Jahr 2019 war ein gutes Jahr!

Was hast du, lieber Leser, liebe Leserin, alles erlebt? Die Kommentarspalte ist hiermit eröffnet!

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